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Das Husserl-Archiv als ForschungszentrumDas 1951 gegründete Husserl-Archiv der Universität zu Köln stellt heute in Deutschland die bedeutendste Editions- und Forschungsinstitution für das Werk E. Husserls und für die sich an seine Philosophie anschließende Phänomenologie dar. Es genießt hohes internationales Ansehen, was dazu geführt hat, daß hier viele in- und ausländische Stipendiaten und renommierte Husserl-Forscher ihre Studien vorangetrieben haben. Dem Husserl-Archiv obliegt als Forschungszentrum die Aufgabe, die internationale Forschung auf dem Gebiet der Phänomenologie zu koordinieren und deren neuesten Untersuchungsergebnisse zu verbreiten. Zu diesem Zweck werden in jedem Semester Kolloquien abgehalten, in denen aktuelle phänomenologische Forschungen Fachwissenschaftlern zugänglich gemacht und diskutiert werden.
Seit 1999 finden Kolloquien im Husserl-Archiv statt. An diesen nehmen
neben fortgeschrittenen Studenten der Universität Köln regelmäßig
auch Doktoranden und Post-Doktoranden anderer Universitäten teil,
vor allem aus Wuppertal und Bonn:
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| 11.06. 1999 |
Prof. Dr. Eckart Förster (Universität
München): Kants Materietheorie im Lichte der Kritik Schellings |
| 22.11. 1999 |
Prof. Dr. Rudolf Bernet (Katholieke
Universiteit Leuven): Husserls neue Phänomenologie des inneren Zeitbewußtseins in den "Bernauer Manuskripten" |
| 04.05. 2000 | Prof. Dr. Wilhelm Jacobs (Universität
München): Natur und Unbedingtheit. Zu Schellings Naturphilosophie |
| 11.05. 2000 |
Prof. Dr. Annemarie Gethmann-Siefert
(Universität Hagen): Hegel über das Häßliche' in der Kunst. Zum Verhältnis von Kunst und Reflexion. |
| 02.06. 2000 |
Prof. Dr. David Carr (Emory University,
Atlanta): Die Paradoxie der Subjektivität: das Selbst in der transzendentalphilosophischen Tradition. |
| 08.05. 2002 |
Prof. Dr. Donn Welton (State University
of New York at Stony Brook): Die Welt als Horizont. |
| 20.06. 2002 |
Prof. Dr. Klaus M. Kodalle (Friedrich-Schiller-Universität
Jena): "...denn sie wissen nicht, was sie tun". Entschuldungsakte in philosophischer Perspektive. |
| 22.11. 2002 |
Prof. Dr. Alberto Rosales (Universität
Caracas, Venezuela): Bewegung und Beharrlichkeit der Zeit bei Heidegger |
| 08.01. 2003 |
Prof. Dr. Jocelyn Benoist (Université de Paris I - Panthéon Sorbonne): Husserls "Platonismus"? |
| 06.05. 2003 |
Prof. Dr. Kenneth R. Westphal (University
of East Anglia, Norwich): Die Vielseitigkeit von Hegels Auseinandersetzung mit dem Skeptizismus in der Phänomenologie des Geistes |
| 21.05. 2003 |
Prof. Dr. James Mensch (Saint Francis
Xavier University, Nova Scotia): Die intersubjektive Grundlage der Imagination |
| 20.11.2003 | Prof. Dr. Dieter Sturma (Universität Essen): Selbstbewusstsein. Von Kant zu Schelling |
| 11.12.2003 | Prof. Dr. Bernd Dörflinger (Universität Trier): Wie will Gott gedient sein? Der Gottesdienst in der Religionsphilosophie Kants |
| 29.04.2004 | Prof. Dr. Adriaan Peperzak (Loyola University, Chicago): Freiheit bei Hegel |
| 21.06.2006 | Prof. Dr. Willem A. deVries (University of New Hampshire, Durhan): Zur Philosophie von Peter Sellars (Kurs und Abendvortrag) |
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